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Ast yochia. (Griechische M.)

(Griechisde M.) 1) Andere Form des vorbergebenden Namens. 2) Gemahlin des Königs Strophius von Phanote am Parnassus, von ihm Mutter des Pylades. Man nennt indeffen als Gemahlin deß Strophius auch Anaribia, so wie Cydragðra.

A ft y óch u s. (Griechische M.) Sohn des Beherrschers der liparischen oder äolischen Inseln, nach ihrem Könige Äólus so genannt; er folgte seinem Vater in der Regierung dieses Inselreichen. Die Sage vermählt ihn, wie seine anderen fünf Brüder, mit einer seiner Schwestern.

Astypalaa. (Oriechische M.) Eine Tochter des Phönir und der Perimēbe, Sd)wester der von Jupiter entführten Europa, eine Geliebte des Neptun; ihre Söhne waren Ancius, Steuermann der Argonauten, und Eurypölus, König der Insel Cos. Der Leştere ward von Hercules erschlagen.

A ft yp a lä u 6. (Griechische M.) Ein Beiname des Apollo, den er von seinem Tempel auf der Insel Astypalaa erhielt, woselbst er besonders hoch verehrt wurde.

Afty pöl u 8. (Griechische M.) Gin trojanischer Held, welcher vor den unnahbaren Händen des Göttersohnes Achilles erlag.

A styrēne. (Griechische M.) Von dem Flecken Astöra in Kleinasien, Landschaft Troas, woselbst sie einen Tempel und einen heiligen Hain hatte, ward Diāna so zubenannt.

Afuma n. (Perfidhe M.) Nad Zoroasters Lebre einer der guten Genien, dessen Schus sich jedoch nur auf gemiffe Tage, und zwar jederzeit auf den siebenundzwanzigsten eines jeden Monates, der daber auch seinen Namen trägt, erstreckt. Widersprechend scheint die Nachridyt zu sein, daß die Magier ihn für den Engel des Todes angesehen, denn dieser ist nicht an gewisse Tage gebunden.

A svarna. (Indische M.) Der allgemeine Name aller bösen Geister, die Nichtschlummernden.

A & wa med ha-jaga. (Indische M.) Gin uraltes Pferdeopfer der In

Sie lassen nämlich ein einfarbiges Pferd 12 Monate frei laufen. Nach Verfluß dieser Zeit kehrt es freiwillig zurück; hierauf upfert man es nebst anderen Thieren dem Brama, Wischnu, Schiwa und den 10 Schußgöttern der Erde. Das Opfer ist der vielen Leute wegen, welche zum Hüten des keinesweges völlig freien Thieres nöthig sind, der Geschenke wegen, welche die Prie: fter erhalten müssen 2c., sehr kostbar, wird daher nur von reichen Leuten, und von diesen nur, um einen unvorsäßlichen Mord an einem Braminen zu sühnen, angestellt.

Aswattha. (Indische M.) Der Feigenbaum, den man in Indien beilig hält, und der an allen Tempeln angepflanzt wird. Sprößlinge von den Ästen senken sich gerade zur Erde herab, fafsen Wurzeln, und es entstehen hierauf neue Bäume. Daber verebrten ihn die Indier als Symbol der Wies Dergeburt, als erhabenes Zeugniß des ewigen Wanderns aller Dinge auf der Gottheit, und ihres Wiedereingehens in dieselbe.

A & win und Kumar (Indische M.) waren Zwillingsföhne der Surya, d. h. der Sonne und der Seyene. Ihre Mutter gebar dieselben in der Gestalt einer Stute, durch einen Sonnenstrahl befruchtet. Diese Zwillinge wur: den sehr gelehrte Ärzte und dienten als folde den Göttern.

Åsy ēte 8. Gin angesebener Troer, Vater des Alcathous, des Schwagers Des Anéas.

Asylas Atahokan.

209 Afhlas. (Römische M.) Gin Bundesgenosse des Äneas in Italien; von ihm sagt Virgil :

„Aber Asylas, der Göiter und Menschen Bermittler ,
„Welchem die Fibern der Thier" und die Sterne des Himmels gehorchen,
„Auch der Bögel Gesäng' und des Strahle weisingendes Feuer,
„Rüstete Tausend in's Feld, dichtkämpfende, ichrecflich bespeerte,
„Die ihm Bisa zu führen verlich, die alphäische Pranzstadí,

„Aber etruskisch an Grund" 2.
usýle. Eine der Hyaden, Tochter des Atlas.

Å symnētes. (Griechische M.) Ein Beiname des Bacchus ; sonst be: zeichnet das Wort einen Vorsteher von Kampfspielen.

Afynien. (Nordische M.) Allgemeiner Name sowohl der Göttinnen auf dem Geschlechte der Asen felbst, als auch der Jungfrauen in dem Gefolge der Ersteren, ferner der Nornen und der Walfüren; ihre Namen sind unter dem Artikel Ajen zu finden.

Åtå. (Griedische M.) Gleichbedeutend mit Litä, welches m. f.

Atabyrius. (Griechische M.) Gin Beiname, welden Jupiter auf Rhodus von dem atabyrischen Berge, dem höchsten jener Insel, erhielt. Die Beranlassung zu der ersten Benennung war das Drakel, welches dem Altha: mėnes, dem Sohne des Königs Catreus von Creta, sagte: es fei ihm vom Stidial bestimmt, der Mörder feines Vaters zu werden, worauf dieser, um sich vor solcher Gräuelthat zu sichern, Creta mit mehreren Andern, die sich ibm anschlossen, verließ und nach Rhodus auswanderte. Er landete bei Camirus, und erbaute auf dem Berge Ata böris dem Jupiter einen Tempel, wel: der noch zur Zeit Augusts in hohem Ansehen stand. Er lag auf der äußer: ften Bergspiße, von welcher man Creta fehen konnte. Jupiter soll auf dem: selben zwei eberne Kinder aufgestellt haben, welche, sobald der Insel ein Unglüd drohte, zu brüllen begannen.

Ata con. (Zur Myth. der nordamericanischen Völker.) Name des obersten Gottes, des Gottes der Schöpfung bei den Agonquinas in Nord-America.

Ata-entsif. (Zur Myth. der nordamericanischen Völker.) Die StammMutter der Menschen; sie lebte im Himmel, wurde aber, weil sie sich vom Gogouabo verführen ließ, in's Meer gestürzt. Eine Schildkröte nahm sie auf den Rücken, und die Fische bauten ihr aus Thon eine Insel, die Erde. Sie ist die Göttin des Todes, feindselig allen lebenden Wesen, und nährt sich nur von Schlangen und ausgesogenem Blut. Als Königin der Seelen wohnt fte in Heiche der Geister, und bekommt von ihnen das, was man mit ihnen be: gråbt, als Tribut.

A tabofan. (Zur Myth. der nordamericanischen Völker.) Der große Hase. Ein feltsamer Beiname des Schöpfers der Erde bei den 3rokesen. Er heißt sonst Michabu. Die Völfer, welche die großen Seeen am Lorenz-Strom bewohnen, glauben, er habe den Obersee gemacht, damit man Biber fangen fónne, und die Felsstücke, welche an dem Canal liegen, wodurd, derselbe mit dem Guronsee verbunden ist, sind nach ihrer Meinung Überbleibfel des Dammes, durch welchen er entstanden ist; daher bringt man ihm nach einem glüdlichen Fischfang Dankopfer. Wegen seines Ursprungs Hålt man auch dielen See für heilig, und die großen Stüde gediegenen Kupfers, welche an seis nem Ufer gefunden werden, bewahren seine Anwohner sorgfältig als Geschenke des Gottes, doch ohne sie zu brauchen. Einige Stämme führen die Erzählung von seinen Thaten weiter aus; nach diesen hat er mit seinem ganzen Mythologie. 2. Auft.

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Hofftaat, lauter Thieren der manchfaltigsten Art, auf dem Wasser geschwebt, dann aus der Tiefe' ein Sandkörnchen geholt, und aus diesem die Erde gebildet, worauf er dieselbe mit den Körpern der gestorbenen Thiere bevölferte, nachdem er dieselben in Men den verwandelt hatte.

Atalante. (Griechische M.) 3wei Heldinnen diese Namene sind aus dem Alterthume und bekannt geworden. Um fte, deren Geschichte häufig vermischt und verwedyfelt worden ist, zu unterscheiden, nennt man die Erste der: selben gewöhnlich die arcadische, die Andere aber die böotische.

Die arcadische Atalante war eine Tochter des Königs Jásuß (Jasius oder Jasion) im arcadischen Schönus oder Scirus. Schon waren demselben meh: rere Töchter geboren worden; er wünschte sich einen Erben, und seine Gattin Glyměne brachte ihm abermals ein Mädchen zur Welt. Zornig über die ver: eitelte Hoffnung, ließ er dasselbe ausseßen. Hülflos in dem Waldgebirge Parthenion liegend, wurde es durch eine her beikommende Bärin erhalten, der die Jäger ihre beiden Jungen geraubt tatten, und die nun, von der Milch gequält, felbft Erleichterung fand, indem sie das Kind säugte und dadurch rettete. Nad mehreren Jahren fanden eß Jäger im Walde und führten es mit sich hinweg; unter diesen rauh und wild erzogen, gewann Atalante eine unbesiegbare Vorliebe für alle männliche Beschäftigungen, die damals freilich in nichts anderem ale Jagd, Raub und Krieg bestanden; so wurde sie überauß starf und so schnell, daß sie einen Hirsch einzuholen im Stande war. 3hre Schönheit reizte zwei Centauren, Rhöcus und Hyläus, fich ihrer mit Gewalt zu bemächtigen; sie entwand sich ihnen und erlegte beide mit ihren Pfeilen. Später unternahm die edelste Jugend Griechenlands, Meleāger, den Sohn des Oneus oder des Mars an ihrer Spige, eine allgemeine Jagd auf ben calydonischen Eber. Atalante fehlte bei diesem Zuge nicht, und war so glüdlich, dem Thiere den ersten Stoß beizubringen. Das Ungeheuer zerriß und verwundete mehrere der Krieger, bis es von des tapfern Meleager Hand erlegt wurde. Augemein erkannte man ihm den Siegegpreis zu, die Haut des Ebers, welche er, wie Hercules das Löwenfell

, öffentlich als Zeichen seines Muthes und seiner Stärke tragen durfte; dodh Meleager, welcher Atalante liebte, nahm den Umstand, daß sie dem Eber die erste Wunde berseßt, als Vormand, den Siegespreis der jungen Heldin zuzuwenden. Des Theftius Söhne, Brüder von Meleagers Mutter, fanden es unrecht, daß dieser die Eberhaut nicht angenommen, und sagten, wenn er ihn ausschlage, so gebühre Niemand als ihnen der Preis. Ohne Umstände bemächtigten ste fich desselben, allein Meleager, um die Geliebte zu rächen, erschlug seine Dheime, gab das Fell der Geliebten und verließ mit ihr den Kampfplak. 218 die Frucht ihrer Liebe wird Parthenopäus genannt, der nachmals einer der Sieben gegen Theben war. Andere nennen ibn einen Sohn des Mars, Andere des Mila: nion, Ade aber der Atalante Sohn.

A18 darauf die ersten Helden Griechenlands sich zu dem Argonautenzuge versammelten, schloß Atalante, welche schon hohen Ruhin erworben, sich ihnen an. Nach der Beendigung des Zuges war sie auch bei den Leichenspielen für Pelias zugegen und überwand dabei den Peleus im Ringen. Dort erfuhr man erst, wer sie war; ihre Abkunft enthüllte sich, und mit Freuden nahmen die Ältern ihre berühmte Todhter wieder auf. Sie vermählte sich, um ihr Heldengeschlecht fortzupflanzen, mit Milanion. – Der alte Heberich in seinem gründlichen Lexicon mythologicum macht hierzu folgende, sehr interessante Bemerkung:

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„Ihr Exemplum zeuget, daß Courage und Tapferkeit nicht bloß eine Eigenschaft der Männer feie, sondern sich wohl auch beim Frauenzimmer finben könne, wie auc, daß eine harte und rauhe Auferziehung zur Tugend eher beförderlich, als solcher hinderlich sei. Erschoß sie allein die beiden uns geheuern Centauros, so beweiset solches, daß Tugend und Agilität sich für eine viehische Stärke und Brutalität eben nicht zu fürchten habe. Jedoch möchte auch nicht einem jeden Frauenzimmer zu rathen sein, sich nach ihrem Exempel, allein unter so viele junge Bursche zu wagen, als die Calydonischen Jäger oder auch die Argonauten waren, zumal demnach der Ausgang mit ihr und dem Meleagro dieser war, daß sie nicht als Jungfrau wieder hinweg kam; quod bene notandum.“

Die zweite, die böotische Atlante war eine Tochter des böotischen Königs Shöneus, eines Sohnes des Athămas, dessen Wohnsit nicht bestimmt angegeben wird. Indessen wollen Einige, daß die bootische Stadt Schönus, am Flusse Schönus, unweit Theben, nach ihn benannt gewesen sei. Von seiner Tochter Atalante wird erzählt, daß sie von bezaubernder Schönheit war, aber auch ihre Jungfrauschaft in so hohem Preise hielt, daß sie alle ihre Freier die Luft, sie zu gewinnen, mit dem Leben büßen ließ. Sie war die schnellste Läuferin, und machte ihren Freiern zur Bedingung, mit ihr einen Wettkampf zu halten; wenn sie die Siegerin blieb, so durchbohrte sie den Mitkämpfer mit ihrem Speere; wenn er Sieger ward, so sollte ihre Hand der Lohn sein. Ein Drakel hatte sie vor der Ehe gewarnt, und sie deßhalb eine so zurückfüredende Bedingung festgeseßt. Schon waren Mehrere ihrer Karte zum Opfer gefallen, a18 Hippoměnes, des Megăreus Sohn, sich um ste bewarb. Dieser hatte die Venus um ihren Beistand angefleht, und die der Liebe niemals abholde Göttin hatte ihm drei goldene Äpfel geschenkt, welche Hippome: nes nun einen nach dem andern fallen ließ, sobald Atalante nahe baran war, ihn einzuholen. Diese, überrascht durch den seltenen Fund, büdte sich, hob sie auf , versäumte dadurch die Zeit und beschwerte sich mit einer Last, welche sie am Laufen hinderte, so daß Hippomenes das Ziel vor ihr erreichte. Atalante war also die Seine, doch das Orakel ging auch sogleich in Erfüllung. Der liebestrunkene Jüngling vergaß, der rettenden Venus zu opfern; diese, erzůrnt, erregte in ihm und der schönen Braut eine unbesiegbare Sehnsucht, der die Unglücklichen in dem Haine ber Cyběle, in dessen Nabe der Wettlauf geschehen war, nachgaben. Die ernfte Göttermutter, erzürnt ob der Entweis bung ihres Heiligthums, bestrafte das frevelnde Paar augenblicklich dadurch, daß sie es in Löwen verwandelte, welde sie alsdann vor ibren Wagen spannte.

In der That ist es aber unmöglich, die Annahme zweier verschiedenen Atalanten consequent burchzuführen; denn mit Ausnahme der Namen der Bersonen und der Örtlichkeiten, mit denen sie in Verbindung gebracht werden, wird von beiben vollkommen dasselbe erzählt.

Ata plok. (Indische M.) Eine von den steben obern Welten, welche Das Reich der Geifter sind, der Himmel überhaupt.

A targatis oder Atergatis. (Phönicische M.) Im Allgemeinen müssen wir über diese Gottheit auf Astarte verweisen, mit welcher ste Eins zu sein scheint, wiewohl hierüber feine volle Sicherheit gewonnen werden kann. Das Unterscheidende scheint nur das zu sein, daß Utargatis ausdrück: lich als Fischgöttin beschrieben wird, was bon Aftarte zweifelhafi bleibt. Noch mehr ist jenes der Fal mit Derketo, welchen Namen Ginige bloß ale dialects liche Abweichung von Atargatis betrachten. Daher wurde Atargatiß oder

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Derfeto auch bildlich dargestellt mit dem Oberleib einer Frau, an welchen ein Fischleib sich anschließt. Hauptsiß ihrer Verehrung soll das phönicische Asca: lon (im Lande der Philifter) gewesen sein. Man dichtete in einer Zeit, wo man anfing, den alten Götterglauben rationalistisch aufzuklären, von Atargatis einige ziemlich einfältige Mährchen, z. B. Atergatis sei eine Königin von Syrien gewesen und habe zuvor Gatis geheißen. Da ste sehr gern Fische aß, habe sie den Befehl ergehen lassen, außer Gatis folle Niemand Fische essen, und so bedeute Atergatis – außer Gatis. Ferner: die Königin Atergatis habe streng geherrscht, und sich alle Fische, die man fing, bringen lassen, um ste allein zu effen, wober es komme, daß man der Göttin goldene und silberne Fische Barbringe, und daß die Priester gesottene und gebratene Fische vor das Bild derselben stellen, die sie dann selbst effen. Hiebei wird vorausgeseßt, was diese Mährchen nicht ausdrücklich sagen, Atergatis sei zuvor Mensch gewesen und dann willkürlich bergöttert worden.

Ate. (Griechische M.) Eine allegorische mehr als eine mythologische Person, die Personification der Schuld, die der Mensch durch übereilten Ontfchluß zu einer bösen That, oder einer Handlung von unseligen Folgen auf fich lädt. A18 Göttin gefaßt, bethört sie nicht bloß die Menschen, sondern auch die Götter, ja selbst ihren Vater Jupiter. 418 ste den leşteren einft verleitet hatte, zu voreilig jenen Schicksalespruch auszusprechen, der den Her: cules dem Eurystheus unterthänig machte, da ergriff, nach Homer

„sie Zeus an den Riegenden Loden des Hauptes,
„, Tief im Herzen ergrimmt, und ichwur den heiligen Eidschwur
,,Nie zum Olympos hinfort und dein Sternengewölbe des Himmels
,,Sollte zurück sie kommen, die Schuld, die alle bethöret !
,,Also Zeus, und warf sie vom sternerleuchteten Himmel

„Aus umidwingender $and; und sie stürzt auf die Werfe der Menschen.“ Bei den griechischen Tragikern ist Ate die Richterin böser Thaten, und bringt nach dem Willen der Götter über den Übermüthigen, den Verbrecher, seine Freunde und Nachkommen, die gerechte Strafe. Ihr Begriff nähert sich daher sehr dem der Themis, der Nemesis, der Furien.

Den Namen dieser Schicksalsgöttin trug auch eine Phrygierin unbekannter Abkunft, bei deren Grabe Ilium erbaut wurde. Jlos nämlich sollte eine Stadt Dort erbauen, wo ein ihm vorangehender Stier sich niederlegen würde; dieß geschah an dem Grabe der Ate.

Diese Ate hielten indeß Ginige für einerlei mit der vorigen, und nah: men an, daß das erwähnte Grab der Ort sei, wo die von Jupiter aus dem Himmel geschleuderte niedergefallen sei.

A terbabeth. Ein heiliges Buch der Indier.

Åternita&. (Römische M.) Allegorische Gottheit der Römer, die Ewigkeit, häufig abgebildet als eine ernste, weibliche Gestalt, mit den Attri: buten der langen oder endlosen Dauer, wie der Schlange, welche sich in den Schweif beißt, dem Phönir, der Kugel (ohne Anfang und Ende) – wohl auch mit Lörven oder Glephanten fabrend.

Atefch. (Perftsche M.) Das heilige Feuer, welches aus den Naphta. Quellen hervorbricht und von den Persern, als von Ormuzd selbst entzündet, besonders hoch verehrt wird. In Folge dieser hohen Achtung sind mehrere andere Worte mit Åtesdh zusammengeseßt, wie Atefch: Bebram, das Gebet, welches zu fünf verschiedenen Tageszeiten, beim Anlegen des Holzes zum Feuer, hergesagt wird; Atesd) Dan, ein Metallgefäß in Form einer Vase,

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