Geschichten im Recht: Übertragbarkeit von "Law as Narrative" auf die deutsche Rechtsordnung

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Nomos Verlag, Jan 19, 2018 - Law - 572 pages
Der "narrative turn" hat die deutsche Rechtswissenschaft bislang nicht erfasst. Die Arbeit untersucht erstmalig umfassend die Möglichkeiten von "Law as Narrative" als Teil der in den USA entstandenen "Law as Literature"-Bewegung für die deutsche Rechtsordnung. Die Arbeit strukturiert die Ansätze des "Law as Narrative", vergleicht sie mit erzähltheoretischen Herangehensweisen und überträgt sie unter Berücksichtigung der Unterschiede zwischen dem Common Law und der deutschen Rechtsordnung auf das deutsche und EU-Recht. Anhand der Analyse von Rechtstexten wie Präambeln, Urteilen oder Rechtsnormen zeigt sie narrative Strukturen auf und prüft, inwieweit ein bewusster Umgang mit Geschichten im Recht das deutsche Rechtssystem bereichern kann. Zudem geht die Arbeit u.a. der Frage nach, wie die stärkere Berücksichtigung individueller und kollektiver Narrative innerhalb von bestehenden oder zu reformierenden Rahmenbedingungen zu einem pluralistischeren, empathischeren Recht beitragen kann.
 

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Contents

Kapitel 2 NarratologieErzähltheorie
34
Kapitel 3 Law as Literature
146
Kapitel 4 Die narratologische Perspektive des Rechts
193
Kapitel 5 Vergleich zwischen der narratologischen Perspektive des Rechts und der Erzähltheorie
341
Kapitel 6 Übertragbarkeit des Law as Narrative auf die deutsche Rechtsordnung
350
Kapitel 7 Fazit
514
Literaturverzeichnis
553
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